Hallo liebe Kaktus-Leser! Wie ihr hoffentlich alle wisst, wurde Donald Trump am 20. Januar als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. In der ersten Woche seiner neuen Amtszeit hat er bereits mit einer Reihe umstrittener Entscheidungen für Schlagzeilen gesorgt. Ich habe euch die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst.
Energienotstand und Umweltrückschläge
Schon am ersten Tag seiner Amtszeit hat Trump einen nationalen „Energienotstand“ ausgerufen. Dies erleichtert die Nutzung fossiler Brennstoffe und beschleunigt Genehmigungsverfahren für Projekte wie Pipelines. Gleichzeitig hob seine Regierung Vorschriften auf, die Unternehmen verpflichteten, Methanlecks zu schließen. Dies könnte zu einem deutlichen Anstieg der Treibhausgasemissionen führen.
Darüber hinaus kündigte Trump an, dass die USA erneut aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen würden. Dies war bereits während seiner ersten Amtszeit ein viel diskutierter Schritt gewesen. Außerdem will er aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) austreten.
Begnadigungen und Grenzpolitik
Trump sorgte auch für Aufsehen, indem er mehr als 1.500 Personen begnadigte. Besonders umstritten war die Begnadigung von über 200 Personen, die wegen ihrer Beteiligung am Sturm auf das Kapitol verurteilt worden waren. Diese wurden noch am selben Tag aus der Haft entlassen.
An der Südgrenze der USA verschärfte Trump die Sicherheitsmaßnahmen drastisch. Er befahl den Einsatz des Militärs, um illegale Einwanderung zu bekämpfen, und kündigte Massenabschiebungen an.
Handelspolitik und internationale Spannungen
Mit Blick auf die Wirtschaft setzte Trump erneut auf protektionistische Maßnahmen. Am 1. Februar unterzeichnete er drei Exekutivbefehle, die hohe Zölle auf Importe aus Mexiko, Kanada und China vorsehen. Ursprünglich sollten die Maßnahmen am 4. Februar in Kraft treten, doch nach Verhandlungen wurden sie um einen Monat verschoben.
Auch die NATO-Politik stand auf seiner Agenda. Trump forderte, dass alle Mitgliedstaaten ihre Verteidigungsausgaben auf 5 % des BIP erhöhen. Während Polen diese Idee unterstützt, zweifeln deutsche Politiker an der Umsetzbarkeit.
Neue Spannungen um den Panamakanal und Grönland
Trump äußerte zudem scharfe Kritik an den Durchfahrtsgebühren für US-Schiffe durch den Panamakanal und deutete an, dass die USA „Maßnahmen“ ergreifen könnten, um die Kontrolle über den Kanal zurückzugewinnen – notfalls auch mit militärischen Mitteln.
Auch sein Interesse an Grönland ist nicht verflogen. Er betonte, dass die USA die Kontrolle über die Insel benötigen, um nationale Sicherheitsinteressen zu wahren, und schließt wirtschaftlichen oder militärischen Druck auf Dänemark nicht aus.
Trumps erste Woche als Präsident war alles andere als ruhig. Seine Entscheidungen haben nicht nur in den USA, sondern weltweit für Wirbel gesorgt. Wie es weitergeht, bleibt spannend – ich werde euch auf dem Laufenden halten!
