Die Pfahlbauten
Am 14.11.2025 sind wir, die Klasse 7e (= die coolste Klasse vom BZM), zusammen mit Frau Holz und Herrn Arona zu den Pfahlbauten nach Unteruhldingen gefahren. Wir sind am Bahnhof in Markdorf in den Bus eingestiegen, mussten einmal umsteigen und waren schließlich in Unteruhldingen.
Wir waren etwas zu früh. Also mussten wir auf unseren Termin warten und haben in der Zeit ein paar nette Enten kennengelernt, sind auf Bäume und einen Traktor geklettert und waren noch auf dem Spielplatz, der die Pfahlbauten nachstellen soll (à sehr empfehlenswert).
Als wir dann dran waren, sind wir in die Eingangshalle des Museums gegangen und haben uns, während wir auf die Leute, die auf Toilette mussten, gewartet haben, die Ausstellungen in der Halle angeschaut.
Dann sind wir dick in unsere Sachen eingemummelt -es war ein kalter Herbsttag- draußen auf den nachgebauten Pfahlbauten gelaufen. Plötzlich kam ein riesiger Feuerdrache auf uns zugeflogen und spuckte Feuer. Wir bekamen es mit der Angst zutun, denn Holz ist ja bekanntlich sehr brennbar. Als dann auch noch einer der Balken wegen des Drachens zu brennen anfing, versuchten wir panisch zu fliehen. Wir saßen mitten in der Falle, als auch noch andere Balken zu brennen anfingen. Der Weg zurück war durch einen brennenden Balken versperrt und wir konnten nirgendwo hin. Ich schloss die Augen, um mich auf das, was gleich passieren sollte, vorzubereiten. Aber es kam nichts. Frau Holz war nach vorne gesprungen und hatte wie durch Zauberhand einen Feuerlöscher in der Hand und verscheuchte damit die Flammen.
Das ist tatsächlich nicht passiert, aber wir haben eine sehr interessante Führung durch die Welt der Pfahlbauten bekommen, in der wir viele interessante Dinge erfahren haben. Früher gab es bei ihnen tatsachlich schon einen „Clan-Chef“, der traditionell einen bestimmten Helm trug und auf einem besonderen Thron platz nahm. Natürlich wissen wir nicht wie früher alles eins zu eins war, aber es lässt sich durch archäologische Fundstücke stark vermuten.
Da kommen wir zu einem weiteren Punkt und zwar, dass die Menschen, die damals in den Pfahlbauten gelebt haben, wahrscheinlich eine Sprache hatten, in der sie mit einander geredet haben, aber es keine schriftlichen Dokumente von ihnen gibt.
Am Ende der Tour gab es dann noch eine kleine Werkstatt, in der wir uns entscheiden konnten, ob wir lieber ein Instrument, ein Messer, einen Kamm oder ein Armband herstellen wollten… natürlich alles auf Steinzeit-Art.
Danach sind wir noch einmal auf den Spielplatz gegangen. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Hause, der leider etwas voll geworden ist, weil wir natürlich genau zu Schulschluss zurück gefahren sind. Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug.
Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, was ihr glaubt, wieso die Menschen damals lieber in Häusern über dem Wasser gelebt haben. 😊
L.B. (7c)

Menschen damals haben in Häuser auf dem Wasser gelebt, weil sie dort vor Bären oder anderen Tieren geschützt waren. Ich hoffe, dass wir auch mal in der Schulzeit zu den Pfalbauten gehen! PS: Dieser Bericht ist coll geschrieben!