Compassion Praktikum in Uhldingen

Compassion Praktikum in Uhldingen

Hallo Leute, vom 26. Januar bis zum 5. Februar hatte auch ich mein Compassion-Sozial-Praktikum und ich wollte meinen Parktikumsbericht mit euch teilen.

Praktikumsbericht BBF Uhldingen

Für das BBF Uhldingen habe ich mich als Praktikant beworben, weil mir klar war, dass ich die Erfahrung mit behinderten Menschen und deren Umgang machen wollte. Das BBF in Uhldingen bietet Platz für 24 Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf, welche dort in einem Kurssystem die Möglichkeit erhalten, selbstbestimmt ihren Tagesablauf zu gestalten. Meine Arbeitstage dauerten täglich von 8:30 Uhr bis 14:15 Uhr. Ich wurde schnell in das System heireingeführt und war direkt mit den betreuten Menschen konfrontiert. Die Betreuer waren sehr offen und haben mir alle Fragen direkt beantworten können. Zudem war es sehr interessant, die Hintergrundgeschichte der Menschen zu höhren, weil man viele Parallelen zu ihrem aktuellen Verhalten gesehen hat. Beispielsweise Patricia, welche 60 Jahre alt ist, ist früher in einer sehr wohlhabenden Familie aufgewachsen und es sind noch viele Verhaltensmuster von früher zu erkennen, wie das Abwischen des Mundes nach dem Essen mit einer Serviette.

Mit jedem Betreuten konnte man unterschiedliche Sachen unternehmen und Spiele spielen. Meistens habe ich aber mit Michel an seiner Handmotorik in Form von Sortieren von verschiedenen Steinen aus einer Schale mit Nüssen gefeilt oder mit Shobha Mandala gemalt. Zudem war ich oft mit einer größeren Gruppe spazieren.

Beispiel eines typischen Arbeitstages:

8:30 Uhr:           Ankunft, Begrüßung und Morgenkreis

10:00 Uhr:         In die Bibliothek gehen mit 5-6 Betreuten und 2 Betreuern

11:30 Uhr:          Mittagspause

12:15 Uhr:          Motorik-Spiele, Kommunizieren versuchen oder Waffeln/Kuchen für den Kaffee backen

14:15 Uhr:          Feierabend

Ich war mit meinem Praktikum insgesamt sehr zufrieden. Ich fand es äußerst interessant, die Menschen mit ihren Problemen, Geschichten und Verháltensmustern kennenzulernen und sie bei ihrem Alltag zu unterstützen. Allerdings gab es auch die ein oder andere Phase, in der ich nicht wirklich wusste, was ich machen soll. Die Zeitspanne von 2 Wochen fand ich gut. Ich habe einen guten Einblick sowohl in das Arbeitsleben als Betreuer, als auch in das Leben der Betreuten erhalten. Dennoch glaube ich, dass das Arbeiten in der Pflege oder der Behinderten-Betreuung nicht mein Fall ist. Abschließend bin ich aber der Meinung, dass es eine gute und wertvolle Erfahrung für mich war.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Bericht einen guten Einblick in mein Praktikum geben konnte.

LG Gastkaktus

 

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