Unterricht: Kreatives Schreiben

Unterricht: Kreatives Schreiben

Hallo liebe Leser, diese Woche im Geschichtsunterricht sollten wir einen Kommentar angesichts dem 573 Eroberungstag Konstantinopels und seinen Konsequenzen für Europa und Amerika schreiben. Vielleicht habt ihr schon den Artikel von ‚StachligerStefan‘ gesehen, der seinen Kommentar ebenfalls hier veröffentlicht hat. Schreibt gerne eure Meinung darüber in die Kommentare und lasst mich wissen, ob mein Artikel „besser“ ist als der Artikel von dem oben genannten Verfasser. Gebt mir auch gerne weitere Ideen wie Europa mit diesem Erbe umgehen sollte ( in meinem Fazit stehen meine Vorschläge) . Viel Spaß beim Lesen dieses Kommentars 😉 :

573 Jahre Eroberung Konstantinopels

Am 29. Mai 1453 gaben die Tore der Stadt Konstantinopel unter den schreienden Kriegern der Osmanen schließlich nach und die Hauptstadt der Christen fiel. Durch diese Eroberung gewannen die Osmanen schließlich Kontrolle über die Handelsstraßen nach China und Indien. Dies erschwerte die Gewürzlieferungen nach Europa, denn diese mussten sechs Mal umgeladen werden und der Sultan forderte an jeder Station einen Zoll von 100.000 Crusadoren, wodurch dieses westasiatische Reich nun zu einem nicht mehr zu ignorierenden Problem für die Großmächte in Europa wurde. Der zukünftige Papst Pius war erzürnt, dass die Moslems mit dieser Eroberung den Namen Christus verunreinigt hätten, und auch der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama berichtet über diese horrenden Zölle des Sultans. Doch trotz dieser Gegebenheiten griff Europa das auf dem islamischen Glauben basierte Imperium der Osmanen, welches später bis nach Wien vorrücken würde, nicht an. Dies wäre nach den jüngsten Siegen der Osmanen in Anatolien und Serbien auch reinster Selbstmord gewesen. Denn die Janitscharen des Sultans kämpften fest in dem Glauben, Allah an ihrer Seite zu haben, und vernichteten alle, die nicht an jenen glaubten. Von dieser starken Überzeugung getrieben, war es nahezu unmöglich, sie zu besiegen. Deshalb entschied Europa sich, statt eines Angriffs lieber eine andere Route nach Indien zu suchen. Also machte sich Christoph Kolumbus auf den Weg, diese neue Route zu entdecken. Und wie wir alle wissen, entdeckte er stattdessen Amerika. Doch anstatt die dort gefundene, weit unterentwickelte Bevölkerung zu zivilisieren und durch sie neues Wissen und Stärke zu erlangen, entschlossen sie sich zum Genozid an nahezu allen indigenen Völkern und brachten deren Gold zu ihren Königen nach Europa.

Dadurch entwickelte sich auch der Dreieckshandel zwischen Europa, Amerika und Afrika, bei welchem Europa Waffen nach Afrika schickte, während diese Sklaven nach Amerika schickten. In Amerika, dem Land der Freien, leisteten die Sklaven Feldarbeit und die Erträge wie Baumwolle und Kartoffeln wurden dann nach Europa gebracht. Historiker bewerten diese Entwicklungen in Amerika durch die Europäer als eines der schlimmsten Menschenrechtsverbrechen der Menschheit. Trotz dessen, dass diese Taten mit dem Dritten Reich konkurrieren, gibt es darüber kaum Aufklärung in Europa. Die noch lebenden Indigenen leben in kleinen Reservaten, hauptsächlich in den USA, und gelten dort als Minderheit.

Deshalb sollte man in Europa größere Aufklärung zu diesen Ereignissen betreiben sowie Entschädigungszahlungen an die Indigenen leisten. Außerdem müssen diese Erben Amerikas als Minderheit stärker geschützt werden, indem man eine Kommission für sie gründet (oder Kommissionen wie die BIA finanziell unterstützt), welche nicht nur von den USA, sondern auch von ihren Mördern (Europa) unterstützt und finanziert werden sollte.

Ich hoffe, euch ist unsere Verantwortung zu diesem Thema klar geworden und ihr konntet etwas lernen. Hier die Abstimmung, welcher Kommentar besser war :

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Bis zum nächsten Mal tschau 👋

1 Comment

  1. S. Arona

    Als euer Geschichtslehrer fällt es mir schwer, einen der beiden Texte auszuwählen. Ich würde sagen, dass wir bei einem Unentschieden gelandet sind 😉
    Es ist dir aber gut gelungen, eine mögliche Lösung für den Umgang mit diesem Erbe aufzuzeigen. Super!
    Ich bin schon gespannt, was noch für Vorschläge in den Kommentaren landen werden…

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