Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir wieder vier fast volle Klassen mit insgesamt
112 Schülerinnen und Schülern für die neuen fünften Klassen gewonnen haben. Aufgrund der
hervorragenden Organisation des „Tag der offenen Tür“ durch Eva Beger und die fantastische
Umsetzung des Vormittags durch die einzelnen Fachschaften haben uns wieder viele Familien
das Vertrauen ausgesprochen und ihre Kinder angemeldet. Auch unsere ehrenamtlichen
Helferinnen an diesem Tag, vertreten durch die Spielestation, Anita Fauser, und die Teestube,
Frau Kovacic und Frau Knapp, haben die Kleinsten und Kleinen hervorragend betreut. Wir freuen
uns auf die neuen Schülerinnen und Schüler und wünschen ihnen an ihren Grundschulen noch
eine schöne Zeit!
Aktionen der SMV im Februar und März: Die Unterstufenfasnetsparty für die Unterstufe des
Gymnasiums und der Realschule war ein voller Erfolg und zugleich die erste Party dieser Art an
der Schule. Für die richtige Stimmung sorgte ein DJ aus der Oberstufe, während Lichttechniker
aus der Mittelstufe die bunten Diskolichter perfekt in Szene setzte. In kreativen und
abwechslungsreichen Verkleidungen feierten die Schülerinnen und Schüler ausgelassen und
tanzten gemeinsam. Neben Musik und Tanz gab es auch leckere Hot Dogs und erfrischende
Slushis. Wer eine kleine Pause brauchte, konnte sich beim Jenga-Spiel ausprobieren. Die Party
bot zudem eine tolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam eine
unvergessliche Zeit zu erleben. Wir bedanken uns herzlich beim SMV-Team mit Mitgliedern von
Klasse 5 bis 11, die mit ihrer fantastischen Vorbereitung diese Party möglich gemacht haben.
Herzlichen Dank auch an Michael Beck, Thomas Melzer und den Referendarinnen und
Referendaren, Herr Maierhofer, Frau Seibold, Frau Sonntag, Frau Heiligensetzer und Herr
Grathwohl, die die Verbindungslehrkräfte Salome Müller und David Heix in der Aufsicht der Party
unterstützen. Ebenfalls herzlich bedanken möchten wir uns bei Stefan Hofmann, dem
Verbindungslehrer der Realschule, für seine Unterstützung vor Ort und die tolle
Zusammenarbeit.
Die alljährliche Valentinstagsaktion wurde in diesem Jahr auf den Tag vor dem Schmotzigen
vorgezogen, da der Valentinstag in den Ferien lag. Insgesamt 200 Rosen wurden mit
persönlichen Grüßen an Freundinnen und Freunde im Gymnasium und in der Realschule
verschenkt. Die SMV-Schülerinnen und -Schüler waren engagiert im Einsatz und verteilten die
Rosen mit großer Sorgfalt. Die Freude bei den Beschenkten war deutlich spürbar. Gleichzeitig
machte die Aktion deutlich, wie wichtig gegenseitige Wertschätzung ist. Ein großes Dankeschön
gilt dem Valentinstagsprojektteam!
Die Juniorwahl am BZM bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine realitätsnahe
Simulation der Landtagswahl zu erleben. Die Organisation und Durchführung lag dabei in den
Händen der SMV: Engagierte Schülerinnen und Schüler der SMV des Gymnasiums planten die
Wahl im Vorfeld sorgfältig und übernahmen am Wahltag selbst mit der SMV der Realschule die
Rolle der Wahlhelfer. Teilgenommen haben die Klassen 9 bis J2 des Gymnasiums sowie die
Klassen 9 und 10 der Realschule. Die wählenden Schülerinnen und Schüler nahmen ihre
Aufgabe sehr ernst und zeigten großes Interesse am demokratischen Prozess. Die Resonanz
auf die Juniorwahl war durchweg positiv. Besonders erfreulich ist die hohe Wahlbeteiligung von
79,4 %. Die genauen Ergebnisse können auf der Schulhomepage eingesehen werden. Ein
großes Dankeschön gilt den SMV-Schülerinnen und Schüler für die reibungslose Planung und Durchführung, aber auch Herrn Hofmann, dem Verbindungslehrer der Realschule, für die
Teilnahme an der gemeinsamen Aktion und natürlich unseren beiden Verbindungslehrern!
Über 80 Eier versteckt die SMV für die Unterstufe im Rahmen ihrer Osteraktion am Freitag vor
den Ferien. Es stellt sich die Frage, welche Klasse in einem Zeitlimit die meisten Eier findet.
Natürlich gibt es am Ende auch Schokolade für die gesamte Klasse. In der Mittel- und Oberstufe
werden neben einem Nestchen auch drei Zuckerwattegutscheine versteckt, die am selben Tag
bei der SMV eingelöst werden können. Die SMV freut sich, die Schulgemeinschaft auf Ostern
einstimmen zu können. Beeindruckend, wie die SMV-Schülerinnen und -Schüler in jedem Jahr
die Aktionen weiterentwickeln und sich engagiert in die Planung und Durchführung hängen! Mit
den Osterferien gehen ereignisreiche Monate für die SMV zu Ende. Die Aktionen für nach den
Ferien sind bereits in Planung. Das kann nur wieder beeindruckend werden!
Bei unserem diesjährigen Wintersporttag am 06. Februar wurden unsere Unverwüstlichkeit und
Geduld auf die Probe gestellt: Die Wanderer stapften tapfer durch den Regen, die Eisläufer
harrten ohne die vom Betreiber angekündigte Showeinlage der Tower Stars in der kalten Eishalle
aus bis die Busse kamen und die Bergsportler trotzten Schneefall, Eisregen und Nebel.
Was unwirtlich klingt waren lediglich die Rahmenbedingungen für einen Tag voller Freude am
gemeinsamen Wintersporttreiben. Auch dank der gewohnten Zuverlässigkeit und Disziplin
unserer Schülerinnen und Schüler und der regen Mithilfe des Kollegiums können wir einmal mehr
auf einen gelungenen Wintersporttag ohne Verletzte zurückblicken. Wie in jedem Jahr danken
wir Thomas Melzer und Philipp Dalheimer für die Organisationen dieses Highlights des Jahres
und unseren engagierten Kolleginnen und Kollegen für die Durchführung des Tages!
Gleichzeitig fand zum ersten Mal unser Klassen-Go-Turnier für die Klassen 5 und 6 statt. Der
Hintergrund ist, dass an unserem Wintersporttag aus organisatorischen Gründen nur die Klassen
7-11 teilnehmen können. Daher veranstaltet Nick Thomas seit zwei Jahren an diesem Vormittag
ein Spieleevent, dieses Jahr war es ein Brettspielturnier, ein Spiel mit einfachen Grundregeln,
aber großer strategischer Tiefe, günstigem Material und kurzer Spielzeit.
Älteren Schüler haben es den Kleinen zusammen mit Nick Thomas beigebracht und sie haben
das Turnier auch mitorganisiert. Insgesamt haben 224 Schülerinnen und Schüler teilgenommen,
die Siegerklasse hatten eine Gewinnrate von 70%, die Zweiten 60%, die Letzten immerhin noch
35%. Die Vorbereitung war anstrengend, aber es hat alles gut funktioniert und die Spielerunde
wird in zwei Jahren wiederholt. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Auch in diesem Jahr sind die Klassen 11 gut während des zweiwöchigen Compassion-Projekts
in verschiedenen sozialen Einrichtungen untergekommen und konnten Erfahrungen in einem
gesellschaftlichen Bereich sammeln konnten, zu dem viele von uns im Alltag kaum Zugang
haben. Die Schülerinnen und Schüler waren in Altenheimen, Kindergärten oder psychiatrischen
Einrichtungen, in denen sie demente und geistig oder körperlich gehandicapte Personen
mitbetreut und versorgt haben.
Das Compassion-Praktikum wurde durch drei Fachvorträge von Referentinnen und Referenten
aus Psychiatrie, Einrichtungen für behinderte Menschen und Altersheimen vorbereitet.
Anschließend bewarben sich die Schülerinnen und Schüler auf die ausgeschriebenen
Praktikumsplätze und führten ein zweiwöchiges Praktikum durch, begleitet von Besuchen durch
Lehrer/innen. Das Praktikum ist inspiriert von den Ideen des Theologen Johann Baptist Metz, der
die Bedeutung von Mitgefühl betonte. Empathie soll dadurch nicht ein theoretisches Konzept
sein, sondern in der Praxis erfahrbar und anwendbar werden. Das Praktikum zielt außerdem
darauf ab, die Selbstwirksamkeit der Schüler zu stärken, indem sie durch direkte Erfahrungen
lernen, wie sie ihr Mitgefühl aktiv in die Tat umsetzen können, um positive Veränderungen in
ihrer Umgebung zu bewirken. Diese Einblicke waren, wie sich im Reflexionsbericht und im
Unterrichtsgespräch danach gezeigt hat, sehr eindrücklich für die Schülerinnen und Schüler, die
in diesen beiden Wochen viel außerhalb von Schule und Unterricht gelernt und erfahren haben.
Die Berichte im „Kaktus“ dazu sind sehr eindrücklich! Wir danken Karin Mohr, Max von der
Dellen und Bertram Baumeister für die Etablierung dieses Praktikums an unserer Schule und die
bestens gelungene Organisation und Durchführung.
Kurz vor den Fasnachtsferien sind vier Teams unserer Turnerinnen und Turner von Jugend
trainiert für Olympia, die sich zuvor beim Kreisfinale qualifiziert hatten, zum RB-Finale nach
Riedlingen und Meßstetten gefahren, um sich mit den besten aus dem gesamten RP Tübingen
zu messen. Sehr starke Konkurrenz aus den Ulmer Leistungszentren hatten die jüngsten
Turnerinnen, die sich nach einem soliden Wettkampf mit einem 6. Platz zufriedengeben mussten.
Ähnlich ging es den Kürturnerinnen, die sich ebenfalls einen sechsten Platz belegten, da die
Gegner im Kürbereich mit Schraubensalti und Riesenfelgen ein sehr hohes Niveau anschlugen.
Hingegen sehr erfolgreich ging es bei den Mädchen der Mittelstufe zu: Hier konnte die
Mannschaft mit Matilda P., Linda S., Latika S., Lorena A. und Ellen B. nach starken Übungen an
allen vier Geräten die Bronzemedaille holen. Abschließend gingen auch unsere männlichen
Turner Oscar H., Julian P. und Alexandru H. ans Gerät und sicherten sich, wie in den
vergangenen Jahren auch, den obersten Platz auf dem Podest und durften unser Gymnasium
als Sieger des RP Tübingens beim großen Landesfinale in Albstadt vertreten. Dort haben die drei
Schüler den Wettkampf an allen vier Geräten souverän für sich entscheiden und sind somit
Landessieger Baden-Württemberg im Turnen 2026. Damit sind sie zum Rhein-Main-Donau-
Finale qualifiziert, also dem „Süddeutschen Bundesfinale“. Dieses findet am 18.&19.05.26 in
Mainz statt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Christine Jacoby, die die Schülerinnen
und Schüler überallhin begleitet und dort betreut!
Am 26. Februar fand zum zweiten Mal die Lesepause statt. Jede Woche nach den Ferien bietet
diese Neuerung im Schulalltag einen Vortrag einer Lehrkraft aus Lieblingsbüchern und
Gedichten. Nach der Hutprobe in Hogwarts bei der ersten Lesepause verwandelte sich das
Obergeschoss der Bibliothek dieses Mal in die Ruine eines alten Amphitheaters. Dort zauberte
Joachim Dorn mit seiner unvergleichlichen Vortragsmagie Momo, ihre Freunde und
philosophische Gedanken über das Leben in den vollbesetzten Raum und in die Köpfe der
Zuhörerschaft.
Organisiert wird das Projekt von unseren Schülerinnen und Schülern aus dem Wahlpflichtbereich
JuLiLe. Wir danken für dieses besonders bunte und rundum gelungene Projekt zur
Leseförderung!
Beim Schülerwettbewerb des Landtages nehmen jedes Jahr rund 2500 Jugendliche mit etwa
2000 Arbeiten teil und beschäftigen sich kreativ und schriftstellerisch mit aktuellen politischen
Themen. In diesem Wettbewerbsjahr trat dort unser poetisches versiertes Eigengewächs und
mehrfacher Ju-Li!-Preisträger Jannik Herrmann mit seinem Text „Tagebuch eines Feiglings“ an –
und wurde auf Anhieb mit dem 3. Platz ausgezeichnet. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!
Wer bislang davon ausging, dass Italien das Ursprungsland der Nudel ist, wurde spätestens
beim chinesischen Kochevent Mitte Dezember eines Besseren belehrt. Hat doch erst Marco Polo
die Nudel aus China nach Italien gebracht. So jedenfalls geht die Legende… Ganz real konnten
die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Weiping Zhang-Giesenberg, die zusammen
mit Carmen Eisenhauer den China-Wahlpflichtkurs für die Klassen 8 und 9 leitet, erfahren und
schmecken, was es mit der chinesischen Nudel auf sich hat. Dabei wurden nicht nur die leckeren
Lamian- Nudeln eigenhändig hergestellt, sondern auch die berühmten Jiaozi, eine Art
Maultaschen, die traditionellerweise am chinesischen Neujahrsfest gegessen werden, mit
köstlichen Gemüse- und Fleischfüllungen versehen. Das Ganze mit Stäbchen zu essen war gar
nicht so einfach, zumal die Nudeln mit einer ebenfalls selbst gemachten Tomatensoße serviert
bzw. in eine Mischung aus Essig und Sojasoße getaucht wurden. Was recht schnell zubereitet
und vor allem gegessen war, brauchte aber einige Zeit und Geduld zur Vorbereitung. So wurden
im Akkord Tomaten geschält und geschnitten, Frühlingszwiebeln und Knoblauch in feinste
Scheibchen zerteilt, Gurken für den köstlichen Gurkensalat (mit VIEL Knoblauch!) geschnippelt
und Möhren gerieben. Am meisten Spaß gemacht hat aber allen die Zubereitung der Lamian-
Nudeln: Jeder und jede bekam ein Stückchen Teig und durfte so lange daran ziehen und drehen,
bis eine lange, Spaghetti artige Nudel daraus entstand, die dann ins kochende Wasser geworfen
wurde. Da gab es gleich mehrfach den Wunsch nach Nachschlag. Doch auch die Jiaozi fanden
ihre Liebhaberinnen und Liebhaber. Einzeln in mühsamer Handarbeit gefüllt und liebevoll zu
Halbmonden geformt, die mal mehr, mal weniger gelungen waren, wurden die chinesischen
Maultaschen in Bambuskörben gedämpft, die sich auf dem engen Schulküchenherd stapelten.
Zur Belohnung gab’s am Schluss noch Litschi und Mandarinen, die immerhin nur noch geschält
werden mussten. Im Herbst findet dann wieder der zweiwöchige Austausch in China statt, zu
dem sich etliche Schülerinnen und Schüler angemeldet haben. Wir danken Weiping Giesenberg
und Carmen Eisenhauer für ihren großartigen Einsatz an unserer Schule!
… Fortsetzung folgt
