Hallo Kaktusfreunde, die Klasse 7b war von Montag, den 16.03.2026 bis Freitag, den 20.03.2026 im Landschulheim bei Albläufer in Haid auf der Schwäbischen Alb. Hier ist ihr Bericht, den sie anschließend verfasst haben.
Tag 1 (Anreise)
Um 7:45 ging es an der Bushaltestelle des BZMs los. Wir teilten uns den Reisebus mit der Klasse 7d und ließen diese unterwegs aussteigen. Die Fahrt ging insgesamt ca.2 Stunden. Die meisten Schüler beschäftigten sich während der Fahrt mit ihren Handys. Bei der Ankunft am Albläufer Seminarhaus wurden wir von den Leitern Danni und Philipp freundlich empfangen. Nachdem wir uns im Gemeinschaftsraum vorgestellt hatten, gingen wir in die Zimmer, die schon vorher eingeteilt wurden und richteten uns ein. Bevor es Mittagessen gab mussten wir alle unsere Handys bei Herr Dalheimer abgeben. Frau Berens bereitete gemeinsam mit dem Küchendienst das Essen vor, es gab Spagetti Bolognese. Danach machten wir uns bereit für das erste Programm. Wir wurden in Gruppen losgeschickt um die Gegend mit Karte und Kompass zu erkunden. Einigen Gruppen fiel das schwer und sie verirrten sich. Das kalte und windige Wetter machte die Sache auch nicht besser, aber insgesamt hat es trotzdem viel Spaß gemacht. Nach der Wanderung trafen wir uns im Gemeinschaftsraum und besprachen die Ereignisse des Tages. Als wir alle zu Abend gegessen hatten, hatten wir Freizeit. die Jungs nutzten diese Zeit um eine Schlappenschlacht anzuzetteln und Klopfstreiche bei den Mädchen zu spielen. Die Mädchen beschäftigten sich lieber in den Zimmern oder spielten Spiele mit den Lehrern. Außerdem durften wir für eine halbe Stunde unsere Handys haben. Nach einigem Tumult lagen wir schließlich alle im Bett. Nach ein bisschen Geflüster und ein paar Ermahnungen von den Lehrern schliefen wir auch alle.
Tag 2
Als wir alle aufgestanden waren gab es Frühstück, welches wieder von Frau Berens und dem Küchendienst zubereitet wurde. Danach trafen wir uns im Gemeinschaftsraum und besprachen das heutige Programm. Es stand eine Wanderung durch den Wald zur Seitzhütte an und wir machten uns in Gruppen auf den Weg. An der Hütte versuchten einige ein Feuer zu entfachen, dies war aber nicht so einfach da es kalt und regnerisch war und funktionierte erst als Danni und Philipp kamen. Dann wechselten sich die Gruppen ab, um einen Niederseilgartenparkour zu bewältigen. Die Herausforderung dabei war, dass eine Person blind (Schal über den Augen) war und sich von den anderen helfen lassen musste. Sobald jemand den Boden berührte musste man von vorne anfangen. Nachdem alle den Parkour geschafft hatten wurden Stockbrot und Würstchen gegrillt. Als wir wieder am Haus angekommen waren und über den Tag gesprochen hatten gab es Schupfnudeln mit Sauerkraut zum Abendessen. Nachdem die abendliche Handyzeit vorbei war, gab es mal wieder Klopfstreiche und es wurde festgestellt das es keinen Sprudel mehr gab und die leeren Flaschen wurden seltsamerweise im Jungszimmer entdeckt.
Tag 3
Der Morgen lief ab wie am Tag. Heute stand das Klettern in einer Seilgemeinschaft auf dem Programm. Als wir auf der Wiese mit den ca. 30m hohen Fichten angekommen waren, zogen wir uns schon mal die Klettergurte an und warteten auf Danni und Philipp. Nachdem die beiden angekommen waren ging es auf den Baum. Einige Gruppen trauten sich nicht ganz so hoch andere klettern nach ganz oben. Da es zwar sehr sonnig war aber auch ein sehr starker Wind wehte schaukelten die Bäume hin und her, was für die, die gerade kletterten gleichzeitig gruselig und lustig war. Wieder zurück beim Alpläufer besprachen wir mit Danni das heute Erreichte. Zum Abendessen gab es Putengeschnetzeltes mit Reis und Apfelsalat. Am Abend stellte sich heraus, dass es sobald alle ihre Handys bekommen hatten plötzlich ruhig wurde. Klopfstreiche gab es wie immer auch. Herr Dalheimer empfahl früh ins Bett zu gehen da der nächste Tag sehr anstrengend werden würde.
Tag 4
Nach dem Frühstück als alle ihr Vesper gerichtet hatten konnte es nach einigem Hin- und Hertauschen der Gruppen endlich losgehen. Der Tag bestand aus verschieden langen Wanderungen die individuell von den Gruppen gewählt lange nicht kam wurden. Auf dem Weg gab es mehrere Stationen wie z.B. die Nebelhöhle, einen Aussichtspunkt und das Schloss Lichtenstein bei dem es ein Kiosk gab bei dem wir uns Eis und Pommes holen konnten. Das Wetter war sehr sonnig und warm und die Wanderungen machten allen viel Spaß. Drei Gruppen trafen sich auf dem Weg und wanderten gemeinsam zurück zur Herberge. Dort warteten sie auf die letzte Gruppe. Da diese lange nicht kam machten sich viele Sorgen, dass etwas passiert sein könnte. Doch zum Glück kam die Gruppe nur verspätet an und wurde freudig begrüßt. Als drei Mitglieder dann erzählten das sie froh seien noch am Leben zu sein war die Klasse etwas erschrocken und verwirrt. Wir erzählten von unseren Erlebnissen und was uns am besten gefallen hatte. Am Abend bestellte Philipp Pizza und Herr Dalheimer spendierte allen eine Spezi. Nach dem Essen wurde Werwolf gespielt bis es die Handys gab. Dann wurde versucht im Gemeinschaftsraum eine Party zu feiern, diese hatte aber wenige Besucher da alle lieber im Speiseraum mit Herr Dalheimer Fußball schauten. Als der Beamer den Geist aufgab gingen alle ins Bett.
Tag 5 (Abreise)
Zum Frühstück gab es Pancakes, danach hieß es Kofferpacken und Putzen. Nachdem alles sauber war trafen wir uns ein letztes Mal im Gemeinschaftsraum und sprachen über die Woche im Schullandheim. Jeder sollte sich etwas suchen das er mit dem Schullandheim verband und in die Mitte eines Bilderrahmens legen. Es wurde ein Klassenfoto gemacht und wir verabschiedeten uns von Philipp und Danni. Alle waren sehr traurig gehen zu müssen und wären gerne noch länger geblieben. Die Rückfahrt verlief ähnlich ab wie die Hinfahrt, auf dem Weg sammelten wir die 7d wieder ein und viele hingen am Handy. An der Bushaltestelle wurden wir schon von den Eltern erwartet. Als wir die Koffer bekommen hatten, verabschiedeten wir uns voneinander und gingen nach Hause.
Alle nahmen sehr schöne Erinnerungen an das Schullandheim mit und die Klasse lernte sich in dieser Zeit besser kennen. Die Schüler verließen ihre Komfortzone wie Herr Dalheimer es nannte und wuchsen über sich hinaus.

Mega Artikel, letzes Jahr ging es für die 7 Klässer auch ins selbe Schullandheim. Ich erinnere mich, dass wir das gleiche Programm hatten und das war echt einer der tollsten Erinnerung bisher. Ich hab schon von so vielen jetzigen 8 Klässlern gehört, dass sie ultra gerne wieder hingehen würden.Super cool habt ihr es gehabt!
Schöner Artikel, er erinnert mich noch an meine Zeit in der siebten Klasse.