Infos der Schulleitung – Newsletter Juli/September 2026 – Teil 2

Infos der Schulleitung – Newsletter Juli/September 2026 – Teil 2

Fortsetzung des Newsletters…

Unsere Sommermusik war wahrlich ein Sommermärchen, ein Feuerwerk der Klänge! Mit
Schwung, Akzentuierung, voller Kraft, Rhythmus und Lust hat sich eine inzwischen immer größer
werdende Schulgemeinschaft auf abwechslungsreiche, gekonnte, mitreißende und charmante
Weise zum Motto „Fußball“ präsentiert. Unter- und Mittelstufenchor, Unterstufenorchester,
Jugendorchester, Oberstufenchor und Theater-AG haben das Publikum mit ihren Darbietungen
begeistert und in Bann gezogen. Es war ein Ohren- und Augenschmaus! Die Moderatoren Marie
Brutsch, Merle Hess und Anton Staerke haben die Aufführungen souverän, lautstark – wie es
sich für Fußballmoderatoren gehört – und stets treffsicher begleitet. Oliver Fredel ist derjenige,
der in jedem Jahr die Gesamtorganisation innehat, die Orchester und den Oberstufenchor leitet
und der auf wundersame Weise die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, auch, zum Teil nur
wegen ihm mitzumachen und das Beste zu geben. Tränen der Abiturienten am Ende der
Veranstaltung demonstrieren in jedem Jahr die Innigkeit der Beziehung! Die Aufführungen
reichen durchaus an Profi-Niveau heran! Hans Fischer hat den gesamten Abend meisterhaft
und sehr lebendig auf dem Flügel begleitet und den jungen Stimmen des Unter- und
Mittelstufenchors zu Präsenz, Körpereinsatz und Lautstärke verholfen. Es war großartig, sie auf
der Bühne zu sehen und zu hören! Die Theater-AGs unter Eva Beger und Beatrice Simonelli
haben es bravourös geschafft, das Fußballmotto ideenreich, bewegungsstark und fast
ausschließlich pantomimisch darzustellen. Die Akkuratesse der Darstellenden war
bewundernswert! Für Programmlayout und Betreuung war Irina Stengele zuständig, die durch
ihre natürliche Zugewandtheit für das persönliche Wohl der Schülerinnen und Schüler auf der
Chorfahrt sorgt, das zum Motto passende Plakat hat Cornelia Wetzel entworfen und die Fotos
wurden von Jochen Jehle geschossen. Zuständig für den Plakatentwurf war Freya Holzhause,
für die Technik zeichneten verantwortlich Pascal Gärtner, Nils Jager und Niklas Wolpert. Wir
danken allen, die diesen wunderbaren Abend ermöglicht haben herzlich und freuen uns jetzt
schon auf das nächste Mal!
Für die Spanischkurse der zehnten Klasse ging es am 07. Juni raus aus dem Klassenzimmer
und ab nach Spanien. Das Ziel war in Granada ihre Spanischkenntnisse in der Praxis
anzuwenden und die kulturelle Vielfalt der Stadt Granada in Andalusien kennenzulernen. In
Granada trifft die arabische Kultur auf die spanische. Diese atemberaubende Vielfalt erkundeten
die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften Salome Müller und Eva Sterk. Diese
beobachteten mit Stolz, wie die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Reise jeden Tag neue
Sprachchallenges meisterten und dabei erfolgreich mit Muttersprachlerinnen und
Muttersprachlern ins Gespräch kamen. Sei es über Fußball, die Stadt Granada oder die Frage
nach einer Empfehlung – die Schülerinnen und Schüler unterhielten sich über die
verschiedensten Themen. Kulturelle Höhepunkte der Reise waren der Besuch der Alhambra mit
ihren beeindruckenden Palästen und Gärten, eine Stadtführung durch die historischen
Stadtviertel Albaicín und Sacromonte, das Erkunden der Gartenanlage Cármen de los Mártires
sowie der Besuch einer Flamenco Show. Auch der Besuch eines spanischsprachigen Films im
Kino bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse auf authentische
Weise auf die Probe zu stellen. Von verschiedenen Aussichtspunkten eröffneten sich den
Schülerinnen und Schüler beeindruckende Blicke auf die Stadt und die imposante Sierra
Nevada. Auch kulinarisch hatte der Trip einiges zu bieten. Neben den vielfältigen Tapas durften
auch die berühmten Churros con Chocolate nicht fehlen. Die Reise nach Granada war eine
unvergessliche Erfahrung voller Kultur, Geschichte, Genuss und sprachlicher Entwicklung. Sie
vermittelte den Schülerinnen und Schülern nicht nur wertvolle Einblicke in die spanische
Lebensweise und die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse aktiv anzuwenden, sondern schuf auch
Erinnerungen, die sie noch lange begleiten werden. Wir danken den beiden Damen herzlich für
das Ermöglichen dieser beeindruckenden Reise!
Im Rahmen des erlebnispädagogischen Konzepts, ausgearbeitet von Thomas Melzer, durchläuft
jede 9. Klasse an einem Tag ein Sozialtraining. Einige Klassen entschieden sich für Floßbau,
andere für den Bau einer Seifenkiste. Die Klassen 9d und e hatten „Seifenkistenbau“, angeleitet
von Michaela Groß, gewählt. Waren anfänglich einige Schüler noch skeptisch, entwickelten sie
jedoch schnell Tatkraft und Engagement in den bunt zusammengestellten Gruppen. Die einen
arbeiteten still und einvernehmlich, andere diskutierten lebhaft. Wieder andere bauten auf die Erfahrung und Unterstützung der erfolgreichen Teams, um ihre Fahrzeuge rechtzeitig startklar zu
bekommen. Beim abschließenden Rennen kamen alle auf ihre Kosten. Das gemeinsame
Erlebnis sorgte für zahlreiche Erfolgsmomente. Bei der abschließenden Diskussionsrunde
konnten die Schüler gut reflektieren, was für eine erfolgreiche Teamarbeit wichtig ist. Sowohl für
die Klassengemeinschaft als auch für den Einzelnen war dieses Sozialtraining eine
gewinnbringende Erfahrung, von dem alle langfristig profitieren können. Wir danken den
Klassenlehrerteams der 9d, Sonja Breuer und Bettina Geiger und dem Team der 9e, Cordula
Gehse und Nick Thomas. Die Klassen 9a, b und c verbrachten einen besonderen Tag am
Bodenseeufer. Nach der Begrüßung durch Michaela, einer professionellen Trainerin aus der
Erlebnispädagogik, stand eine spannende Aufgabe auf dem Programm: Floßbau! Zunächst
wurden die Klassen in vier Gruppen eingeteilt und übten an kleinen Modellen aus Holzstäbchen
und Dosen, wie ein Floß überhaupt aufgebaut sein muss, damit es schwimmt. Die Schüler
bekamen von der Trainerin hilfreiche Knoten gezeigt sowie wichtige Tipps zu physikalischen
Grundlagen und Hinweise, worauf man beim Bau achten sollte. Nun war es an der Zeit, das
Gelernte in die Praxis umzusetzen und selbst aktiv zu werden: aus Holzbalken, Brettern, Fässern
und Seilen galt es, schwimmfähige Flöße zu bauen, die die ganze Gruppe tragen. Ab diesem
Moment waren die Teams weitgehend auf sich allein gestellt. Nur drei Joker durften eingesetzt
werden, um sich noch einmal Hilfe von der Trainerin einzuholen. Schnell wurde klar: Ohne
Teamarbeit geht hier nichts! Immer wieder mussten Probleme gelöst werden. Wie ging dieser
Knoten noch einmal? Wer hat eine Idee, wie man die Fässer an den Balken befestigt? Und hält
die Floßkonstruktion so überhaupt sieben Person oder gar mehr aus? Gute Kommunikation,
Absprachen und Kompromisse waren gefragt. Auch wenn nicht alles sofort funktionierte, gaben
die Gruppen nicht auf und probierten es immer wieder. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung
kam der Moment der Wahrheit: Würden die Flöße halten? Zur großen Freude aller schafften es
tatsächlich alle Teams, ein schwimmfähiges Floß zu bauen! Stolz auf das erfolgreich gebaute
Gemeinschaftswerk wurde gepaddelt, gedreht und getestet, wie viele Personen auf ein Floß
passen, bevor es kentert. Den krönenden Abschluss bildete eine floßübergreifende,
ausgelassene Wasserschlacht im Bodensee. Michaela Groß, die Trainerin, äußerte sich
folgendermaßen: „Die Teilnehmenden waren mit viel Engagement dabei. In einer offenen und
kooperativen Atmosphäre konnten sie zahlreiche wertvolle Erfahrungen in der Gruppe sammeln
– und der Spaß kam dabei ebenfalls nicht zu kurz…“ Wir danken den Klassenlehrern Eva Sterk,
Max von der Dellen, Corinna Zachenbacher, Alexander Erhard, Lars Bäcker und Jochen Jehle
für die Begleitung bei diesem Projekt.

Fortsetzung folgt!

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