In der Kategorie Lyrik Unterstufe erreichte Johanna (Klasse 6c) den dritten Platz mit ihrem Beitrag „Mehr wissen“
Das Urteil der Jury lautete: „Das Weltall. Unendliche Leere.“ So beginnt Johanna ihr Gedicht, um dann vor allem nach all dem zu fragen, das wir noch nicht wissen. Aus jedem Satz, jeder Frage spricht die große Neugier auf das, was hinter den Bereichen liegt, die wir Menschen schon erkundet haben: das Was? Wie? Wie weit noch? Vielleicht sogar ein Wer? Johannas Gedicht macht nicht nur neugierig, es macht auch Lust und Mut, aufzubrechen, diese „unendliche Leere“ zu erkunden, wie es die Artemis-2-Mission kürzlich erst getan hat!
Mehr wissen
Das Weltall.
Unendliche Leere.
Leuchtende Punkte überall.
Große und kleine Planeten.
Ist das schon
alles?
Wissen wir bereits
alles,
oder gibt es noch mehr,
viel mehr?
Viele Fragen
und doch
so wenig Antworten,
zu einem Raum,
von dem die Menschheit doch
alles
wissen möchte.
Gibt es dort noch mehr
Stoffe,
Pflanzen
oder gar
Lebewesen?
Was verbirgt sich
in weiter Ferne?
Dort, wo wir Menschen
noch nie waren?
Wie weit
werden wir noch kommen?
Was
werden wir noch herausfinden?
Wird es
in ferner Zukunft
Freizeitflüge zur Sonne,
Führungen über den Mond
und Achterbahnen
auf dem Mars geben?
